Das Boxspring Bett erfreut sich in den letzten Jahren auch in Europa an immer grösserer Beliebtheit und hält Einzug in die europäischen Schlafzimmer.

Boxspring Betten sind in der Bettwarenwelt sehr beliebt – allerdings haben die meisten Menschen keine konkrete Vorstellung davon, was sich hinter diesem Begriff verbirgt. Das Boxspring Bett ist auch als Polster Bett bekannt und besitzt ein voluminöses Aussehen. Der dynamische Name dieser Bettform, die besonders in den Vereinigten Staaten und in Nordeuropa vorherrscht, leitet sich von seinem zentralen Element ab, der Boxspring oder Federbox die die Grundlage für dieses Bett bildet. Der Bettrahmen besteht in der Regel aus einem Massivholzrahmen und enthält einen Federkern, die Art hat jedoch nichts mit einem klassischen Lattenrost zu tun.

Die Matratze ist oft mit einer Matratzenauflage (ach Topper genannt) für zusätzlichen Komfort abgedeckt. Die Auswahl an Matratzenauflagen ist ebenso vielfältig wie die von Boxspring-Tagesdecken. Je nach gewünschtem Komfort der Matratzen kann man zwischen verschiedenen Polsterungen, unterschiedlichen Dichten und unterschiedlichen Höhen wählen. Sie können aus Komfortschäumen, Naturlatex und Hohlfasern bestehen, aber auch aus synthetischen Fasern, die selbst Allergikern einen erholsamen Schlaf ermöglichen.

Beim so genannten Amerikanischen Boxspring Bett handelt es sich meist um eine sehr dicke Matratze, die häufig bis 30 Zentimeter in der Höhe misst. Beim skandinavischen Boxspring Bett wird zusätzlich eine Matratzenauflage, ein so genannter Topper, aufgelegt, und die Matratze ist meist im Bezugsstoff des Bettes bezogen.

 

Vor- und Nachteile eines Boxspring Bett

Durch die Übereinanderschichtung der bis zu drei Bestandteile erreicht man mit dem Boxspring Bett eine Komforthöhe, welche besonders älteren Leuten das Ein- und Aussteigen erleichtert. Diese kann jedoch auch durch ein höheres konventionelles Bettgestell erreicht werden, was den Vorteil von Stauraum unter dem Bett bietet.

Das Boxspring Bett bietet eine gleichbleibende Unterstützung über die gesamte Liegefläche hinweg und weist daher meist keine den Körper unterstützende Mehrzonen-Einteilung auf.

 

Woher kommt das Boxspringbett eigentlich wirklich?

Entwickelt wurde das Boxspringbett in den USA – seit Jahrzehnten vertraut man hier bereits auf das Bett mit Federkernbox, das ein rundum gemütliches Erscheinungsbild mit einmaligem Liegekomfort vereint. Der Name leitet sich vom englischen „boxspring“ für Federkernbox ab. „Amerikanisches Bett“ ist lediglich eine andere Bezeichnung. Genauso verhält es sich mit dem häufig verwendeten Begriff „Hotelbett“. Er ist entstanden, als luxuriöse Hotels begannen, auf den besonderen Komfort des Boxspringbetts zu setzen.

Die Komponenten eines Boxspring-Bettes

Ein Boxspring-Bett besteht aus drei bis vier Elementen: Boxspring, Matratze, Topper und je nach Wunsch aus einem Kopfelement. Diese Elemente müssen unbedingt perfekt aufeinander abgestimmt sein, da ansonsten kein optimaler Komfort garantiert werden kann. Das typische Merkmal von Boxspring ist sein optischer Reiz. Die Kombination aus gepolstertem Kopfteil und der Boxspring mit der Matratze verleiht ihm eine majestätische Erscheinung.

Der Boxspring-Kasten

Der Boxspring-Kasten selbst bezieht sich auf die Box (auch Kasten genannt) und ist der Unterbau des Bettes, die als die Basis betrachtet werden kann. Diese Box ruht normalerweise auf hohen Füßen, was eine gute Luftzirkulation fördert. Der Rahmen besteht aus einem robusten Holzrahmen, in dem sich die Federelemente des Boxspring-Bettes befinden. Bei einigen Modellen wird das Federsysteme „Bonnell“ verbaut, aber am meisten werden Taschenfeder benutzt, die auch in den Matratzen zu finden sind. Im Gegensatz zu einer klassischen Boxspringfeder nimmt die Boxspring durch ihre Federn die Druckpunkte auf, was eine Verteilung des Gewichts des Benutzers auf die gesamte Oberfläche fördert.

Die Matratze

Wie bei einem traditionellen Bett wird eine Matratze auf den Boxspring-Kasten gelegt. Auch hier gibt es große Unterschiede in der Fertigungsqualität. Im Idealfall sollte die Matratze Federn enthalten, die genau auf den Boxspring-Kasten abgestimmt sind. Die Innenseite der Matratze besteht aus Taschenfedern. Diese Art von Federn verteilt das Gewicht über die gesamte Fläche und bietet somit optimalen Komfort. Eine hohe Anzahl von Federn in einer Matratze ist sicherlich ein Zeichen für Qualität. Aber auch andere Komponenten, wie die Art der Feder, die Schaumstoffe, die verwendet werden, die die Federn umgeben, können ebenfalls einen großen Einfluss auf den Komfort haben. Die beiden übereinander liegenden Federkernelemente aus Boxspring-Kasten und Matratze bilden zusammen eine schwingende Liegefläche, die vergleichbar ist mit der Einheit von Lattenrost und Matratze in herkömmlichen Betten. Durch die doppelte Federung durch die beiden Federkerne wird das Liegegefühl von vielen Boxspringbesitzern als sehr komfortabel beschrieben.

Erhältliche Grössen an Matratzen:

Der Topper

Der Topper ist eine dünne Matratze, die über dem Boxspring-Bett platziert ist. Es rundet alles ab und erhöht den endgültigen Komfort. Die Vorteile des Toppers sind:  Einen weichen Komfort, eine perfekte Anpassung des Körpers und einen Schutz der Matratze. Je nach Vorliebe werden die Topper mit Polyetherschaum, viskoelastischen Schäumen oder Latex gepolstert.